Ab sofort hat die Heimatzeitung einen Leser-Obmann. Redakteur Reinhard Oldeweme wurde auserkoren, sich mit besonderer Hinwendung um die Leser der Freien Presse zu kümmern. Er hat sogar ein eigenes Blog und lässt sich über ein Formular zu allem, was das Herz begehrt, befragen. Mal sehen, ob das Erzgebirgszentralorgan-Blog eine Antwort zum Thema Plagiat erhalten wird.
Heute (am 14. August) haben wir per Kontaktformular an Oldeweme gerichtet:
Sehr geehrter Herr Oldeweme,
mir fällt immer wieder auf, dass Redakteure der Freien Presse Teile ihrer Texte wortgetreu anderswo abschreiben und damit fremdes geistiges Eigentum als ihr eigenes verkaufen.
Auffälligstes Beispiel der letzten Zeit war ein Text über das britische Nationalgericht Fish and Chips “VON STEPHAN LORENZ” am 7. August auf der Titelseite, der nichts anderes war als eine leicht bearbeitete Wiedergabe dessen, was vier Monate vorher schon auf sueddeutsche.de (und anderswo) veröffentlicht worden war.
Ist es nicht albern, seinen Lesern Monate alte Texte zu präsentieren und zu allem Überfluss noch zu behaupten, diese seien der Feder von Freie Presse-Redakteuren entsprungen, wo sie doch eigentlich nur woanders abgeschrieben sind?
Mit freundlichen Grüßen
Mal sehen, was passiert.

Nicht der schlechteste Job, würde ich sagen… (Und bin auch mal gespannt.)
Wenn nur einer von tausend potentiellen Lesern was von ihm will, hat er ne Menge zu tun…
[...] 18, 2010 von jh Vier Tage nach unserer Anfrage an den Leser-Obmann erreichte uns heute „nach Rücksprache mit Chefredakteur Torsten [...]